Sigrid Isser (Offenbach) bleibt stellvertretende Bundesvorsitzende der Frauen Union (FU). Beim Delegiertentag der CDU-Vereinigung in Leipzig wurde sie wieder in den Vorstand gewählt. Als Beisitzerin bestätigt haben die Teilnehmerinnen die Frankfurter Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, neu in diesem Amt ist die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

„Dem Bundesvorstand gehören nun drei statt bisher zwei Frauen aus Hessen an. Das ist ein Erfolg für unseren Landesverband und bestätigt die gute Arbeit des hessischen Landesverbandes und seine bundesweite Vernetzung in der Union“, sagte die FU Landesvorsitzende Diana Stolz und gratulierte den gewählten Kolleginnen.

Im inhaltlichen Fokus des 33. Bundesdelegiertentags standen das Thema Nachhaltigkeit und der Kampf gegen den Klimawandel. Der Austausch wurde in Podiumsdiskussionen und Workshops, u.a. mit CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, gesucht. Der neu gewählte Vorstand will sich als ersten Arbeitsschwerpunkt mit dem Hebammenstärkungsgesetz befassen.

Foto BDT Small

von inks: Landesvorsitzende der Frauen Union Hessen Diana Stolz, Besitzerin im Bundesvorstand Prof. Dr. Daniela Birkenfeld,
stellvertretende Bundesvorsitzende Sigrid Isser und neue Besitzerin im Bundesvorstand, Hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann MdL.

Der  hessische Landesausschuss für Müttergenesung hat am Dienstag, 13. August 2019 über 5.000 Unterschriften für den Erhalt der Beratungsstellen Frauen- und Familiengesundheit/Müttergenesung an die Staatssekretärin, Frau Anne Janz im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, übergeben.

Der Landesausschuss Müttergenesung ist ein Zusammenschluss der Wohlfahrtsverbände, die in Hessen Beratungen zu Mütter-/Mutter-Kind und Vater-Kind- sowie Pflegenden-Maßnahmen durchführen und der Klinikträger, die Maßnahmen nach §§ 24,41 SGB V anbieten und als Einrichtung des Müttergenesungswerkes anerkannt sind.

Heidrun Klinger-Meske, Referentin für Frauen- und Familiengesundheit, Diakonie Hessen dankte dem LandesFrauenRat (LFR) Hessen für seine Untersützung und seinen Beitrag in 2018, dass eine so große Anzahl von Unterschriften überreicht werden konnte. Der LFR Hessen hatte aktiv zur Unterzeichnung der Forderung beim Hessentag im letzten Jahr, weiteren öffentlichkeitswirksamen Auftritten und in den Mitgliederversammlungen aufgerufen. 

Beim Termin im Ministerium am 13. August 2019 konnte deutlich gemacht werden, wie wichtig die Beratungsarbeit für gesundheitsgefährdete Mütter, Väter und Pflegende ist.

Die Unterzeichnenden und der Landesausschuss Müttergenesung fordern, dass sich die Landesregierung aktiv für die Stärkung und den Erhalt der Gesundheit von Familien einsetzt und sich an der Finanzierung dieser Beratungsangebote beteiligt.

Weitere Details und die Pressemitteilung können Sie hier nachlesen:

http://www.diakonie-hessen.de/aktuell/nachrichten/details/article/landesausschuss-muettergenesung-uebergibt-unterschriften-an-staatssekretaerin-janz.html

 

Seit 2017 ist insbesondere in Hessen die christlich-fundamentalistische Initiative "40 Tage für das Leben" aktiv und hält sogenannte Mahnwachen an 40 Tagen mehrmals im Jahr vor Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstellen und Arztpraxen ab. Dieses Thema, die Mahnwachen vor der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle von pro familia in Frankfurt, ebenso wie vor weiteren Beratungsstellen und vor Arztpraxen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, war mehrfach Thema in den Mitgliederversammlungen vom LFR Hessen in der Vergangenheit.

Die Demonstranten*innen verweigern Frauen das Recht, selbstbestimmt über ihren Körper und ihr Leben zu entscheiden und lehnen die rechtlichen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch ab. Der LFR wurde in der Vergangenheit in dieser Sache aktiv und schrieb den Ordnungsdezernenten der Stadt Frankfurt ebenso wie den Hessischen Innenminister an und forderte eine wirksame rechtspolitische Handhabung bei der Belagerung von Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und Arztpraxen in Hessen.

Am 22. August 2019 war der LFR Hessen wie viele andere Verbände, z.T. Mitgliedsverbände des LFR Hessen, und juristische Sachverständige zur Anhörung zum Gesetzentwurf,  der von der Fraktion DIE LINKE (Drucks. 20/ 384) eingebracht worden war, im Hessischen Landtag vor dem Innen- und dem Sozial- und Integrationspolitischen Ausschuss zur Anhörung geladen. Die belastende Situation und die Lage von Frauen, die Beratung nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz suchen, wurden von den Verbänden dargestellt und erläutert sowie die Auswirkungen und Folgen von Mahnwachen der sogenannten Lebensschützer*innen vor den Beratungsstellen und Arztpraxen.

Für den LFR Hessen sprach vor Ort Andrea Gerlach, Vorstandsmitglied im LFR Hessen.

Bild 3 22.08.2019 Small

Foto: Unterstützer*innen und Verbandsvertreter*innen zusammen mit Christiane Böhm MdL vor der Anhörung im Hessichen Landtag am 22.08.2019 (Foto: Anja Peschke, Frankfurt am Main)

Die schriftliche Stellungnahme vom LFR Hessen zum Gesetzentwurf von der Fraktion DIE LINKE (Drucks. 20/384) können Sie hier nachlesen.

Alle Mitgliedsverbände des LFR Hessen begrüßen eine solche Gesetzesvorlage, die schwangere Frauen vor den Mahnwachen der sog. Lebensschützer*innen schützt, die versuchen, Frauen zu verunsichern und massiv Einfluss ausübern. Hierin sieht der LFR Hessen ganz eindeutig eine Verletzung der Menschenwürde und des Selbstbestimmungsrechts der Frau und fordert einen sicheren und anonymen Zugang für Frauen zu Beratung, wie im Schwangerenkonfliktgesetz festgehalten.

Mit der am 22. August 2019 vom Innenministerium veröffentlichten „Handreichung zur Lösung von Konfliktfällen vor Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, Arztpraxen und Kliniken“ ist jetzt ein Lösungsweg in der aktuellen Situation aus Sicht des LFR Hessen gefunden worden, der ein erster richtiger Schritt sein kann.

Mit diesem Erlass erhalten die kommunalen Ordnungsbehörden ein Instrument, um in der rechtlich schwierigen Abwägung zwischen der Demonstrationsfreiheit und dem Persönlichkeitsrecht eine Entscheidung zu Gunsten der ratsuchenden Frauen zu treffen.

Denn ab September sind in Hessen wieder Mahnwachen angekündigt. Hier wird sich die Wirksamkeit des Erlasses zeigen. Der LFR Hessen wird sich weiterhin mit dem Thema beschäftigen.

 

Am Dienstag, 20. August 2019 fand von 18.00 - 20.00 Uhr die zweite LFR-Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main statt.

Die Mitgliederversammlung Foto 1

Nach einem intensiven Austausch der Anwesenden in Zweiaugengesprächen zum eigenen Verband, den Strukturen und Zielen sowie den aktuellen Themen, wurde der Verband Mother Hood e.V. - Bundeselterninitiative zum Schutz von Mutter und Kind während Schwangerschaft, Geburt und 1. Lebensjahr von den Mitgliedsverbänden des LFR Hessen aufgenommen.

Neuaufnahme Mother Hood e.V. Small

Foto: Der LFR -Vorstand gratuliert Mother Hood e.V., vertreten durch Franziska Maria Kliemt und Anna Dichtl, nach der Aufnahme durch die LFR-Verbände. 

Weitere Themen der Sitzung waren u.a. die Entsendung einer neuen Delegierten ab September ins Europakomitee Hessen, der Bericht aus dem Vorstand und der Geschäftsstelle, der Antrag zur Konferenz der Landesfrauenräte vom 08. - 10. November 2019 in Wiesbaden und aktuelle Themen der Mitgliedsverbände und die themtische Schwerpunktsetzung für den LFR Hessen für 2020.

Die Mitgliederversammlung Foto 2

Am 19. Juni 2019 fand das gemeinsame Gespräch zwischen dem LFR-Vorstand und den frauenpolitischen Sprecherinnen der im Hessischen Landtag vertretenen Fraktionen statt. Themen, die besprochen wurden waren u.a. die Bedeutung von Europa für Hessen und besonders für Frauen, die Bedeutung von (politischen Netzwerken) für Frauen, welche frauenpolitischen Themen für die Anwesenden in der Zukunft anstehen und welche frauenpolitische Themen für die aktuelle Legislaturperiode gesetzt werden. 

Am Gespräch nahmen folgende Abgeordneten teil:

  • Claudia Ravensburg, MdL, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion
  • Lisa Gnadl, MdL, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
  • Silvia Brünnel, MdL, frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen
  • Wiebke Knell, MdL, frauenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion
  • Christiane Böhm, MdL, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die LINKE im Hessischen Landtag
  • Claudia Papst-Dippel, MdL, frauenpolitische Sprecherin der AFD im Hessischen Landtag

Vom 06. - 16. Juni 2019 fand zum 59. Mal der Hessentag statt. In diesem Jahr war Bad Hersfeld der Ausrichtungsort.

Auch in diesem Jahr präsentierten sich die Verbände des LFR Hessen am gemeinsamen Stand vom BüroF und LFR in der Landesausstellung. 

Der Stand des BüroF/ LFR stellte erneut ein Treffpunkt der kommunalen, landesweiten und bundesweiten Politik mit den hessischen Frauenverbänden dar. So gab es viele interessante und gute Gespräche am Stand.

Folgende Verbände waren vor Ort und stellten ihre Arbeit dar:

  • Deutscher Frauenring
  • Frauen Union der CDU Hessen
  • Frauen helfen Frauen e.V. Bad Hersfeld
  • Frauenselbsthilfe nach Krebs
  • Grüne Frauen Hessen
  • Landfrauen
  • Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Hessischer Frauenbüros
  • pro familia Bad Hersfeld
  • Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV)
  • ver.di Frauenausschuss
  • Zonta Club Burgstaufenberg-Gießen

 

 

 

Am Freitag, 24. Mai 2019 überreichte Herr Staatsminister Kai Klose an die ehemaligen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten im Regierungspräsidium Kassel, Birgit Schäfer und Anja Braselmann, den Elisabeth-Selbert-Preis, der von der Hessischen Landesregierung seit 1983 im zweijährigem Rhythmus verliehen wird.

Beide Frauen hatten ein Gehalts- und Budgetkonzept entwickelt, das die Einkommensunterschiede zwischen den im Regierungspräsidium Kassel beschäftigten Frauen und Männern seit 2001 deutlich verringert hat. In seiner Begrüßung und Einführung lobte Herr Staatsminister das außergewöhnliche Engagement der beiden Frauen. Aufgrund der messbaren Erfolge in der Einkommensentwicklung der weiblichen Beschäftigten, wurden die von Frau Schäfer und Frau Braselmann entwickelten Maßnahmen in das Hessische Gleichberechtigungsgesetz als möglicher Bestandteil der regulären Frauenförder- und Gleichstellungspläne im öffentlichen Dienst aufgenommen.

Die Laudatio sprach Maria Freifrau von Welser, die Mitglied im Kuratorium des Elisabeth-Selbert-Preises ist und selbst diesen Preis 2007 erhalten hatte. Die Laudatorin, Publizistin und TV-Journalistin Maria von Welser betonte den positiven Effekt auf die Lebenswirklichkeit von Frauen und hob die besondere Leistung der beiden Preisträgerinnen hervor, die ganz im Sinne von Elisabeth Selbert einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, das die Gleichstellung von Frauen und Männern auch im Erwerbsleben/öffentlichen Dienst gestärkt wird.

Der Preis wurde im Schloss Biebrich übergeben.

 

 

Am Samstag, 04. Mai 2019 fand zum zweiten Mal Europas größtes Karriere-Event, die women & work, in Frankfurt statt. Insgesamt fand die women & work nun zum neunten Mal statt. Der LandesFrauenRat (LFR) Hessen und das Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. (kurz BüroF) waren mit einem Stand in der Karriere- und Leadership-Lounge auf der Ebene Panorama vor Ort und informierten über die Angebote des BüroF und die Arbeit des LFR Hessen. Neben dem Quiz, das auf großes Interesse stieß und an dem zahlreiche Frauen teilnahmen, war dies ein gelungenes Event zum Netzwerken. 

Es war ein toller Tag mit zahlreichen Besucher*innen. Laut Veranstalter*innen kamen über 10.000 Menschen, um sich zu informieren.

 

Im nächsten Jahr feiert die women & work dann "10 Jahre women & work" und findet dann am Samstag, 09. Mai 2020 statt. Diese steht im Zeichen der Zukunft. Das Schwerpunktthema lautet dann "2040 - Aufbruch der Zivilgesellschaft". Die Kernfrage lautet: Wie werden wir mit den Megatrends von Gegenwart und Zukunft umgehen? 

Mehr Informationen erhalten Sie hier.