Der LandesFrauenRat (LFR) Hessen wurde erstmalig zum Bündnis für Nachhaltigkeit eingeladen und nahm am Mittwoch, 10. April 2019, an ersten Sitzung teil. Den LFR Hessen vertrat Sigrid Isser, Vorsitzende vom LFR Hessen. Die Geschäftsführerin vom LFR Hessen, Carolin Rauscher, begleitete sie.

Dem Bündnis für Nachhaltigkeit gehören Entscheider und Entscheiderinnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft sowie hessiches Institutionen, Verbände und Vereine an. Der LFR Hessen wird in diesem Bündnis auf die die soziale und frauenpolitische Perspektive verweisen und in die Diskussion einbringen.

Frau Isser Bündnis für Nachhaltigkeit

Der Politische Salon ist ein offener Gesprächskreis der Arbeiterwohlfahrt Offenbach und der Volkshochschule Offenbach, zu dem jede*r am politischen Diskurs Interessierte*r, herzlich eingeladen ist.

Anlässlich des Equal Pay Day fand der Politische Salon am Montag, 18. März 2019, von 18.30 bis 20  Uhr zum Thema "100 Jahre Frauenwahlrecht" statt.

Das Frauenwahlrecht feiert 2018/ 2019 100-jähriges Jubiläum. Das Wahlrecht wurde damals von Frauen in großem Umfang genutzt: Über 80% der Frauen sind zur Wahl gegangen. Erstmals wurden auch Frauen in den Reichstag gewählt. Beim Politischen Salon am 18.03.2019 ging es u.a. um die Fragen, was bis heute erreicht wurde und wo es nach wie vor zahlreicher Anstrengungen von Frauen, Frauenverbänden und Politik bedarf.

Auf dem Podium sprachen folgende Vertreterinnen zum Thema:

  • Eva Dude, Stadträtin – FDP
  • Nadine Gersberg, Landtagskandidatin – SPD
  • Marion Guth, Stadtverordnete – DIE LINKE
  • Sigrid Isser, CDU und Vorsitzende des Landesfrauenrates
  • Birgit Simon Bürgermeisterin a.D. – Bündnis 90/Die Grünen

Die Pressemitteilung aus der Offenbach Post zur Veranstaltung vom 20.03.2019 können Sie hier nachlesen. (Quelle: Offenbach-Post)

Am 18. März wird der Equal Pay Day in Deutschland begangen - ein Tag mit Signalwirkung zum Thema Ungerechtigkeit bei der Entlohnung von Frauen und Männern. Auch heute noch verdienen Frauen deutlich weniger als Männer: Durchschnittlich sind es etwa 21 Prozent.

Der Equal Pay Day findet 2019 unter dem Motto "Wertsache Arbeit" statt. Hierzu wird die Bewertung von Arbeit, insbesondere der Arbeit von Frauen, in den Blick genommen. U.a. wird gefordert, an den Stukturen anzusetzen, die Lohnungerechtigkeit befördern. Alle Informationen hierzu und interessante Berichte zum Thema finden Interessierte in der Broschüre zum Equal Pay Day.

Der LFR Hessen machte in diesem Jahr vor der LFR Geschäftsstelle auf den Equal Pay Day und den Lohnunterschied aufmerksam. Die Aktion fand in Kooperation mit der Kommunalen Frauenbeauftragten der Landeshauptstadt Wiesbaden Saskia Veit-Prang und der Geschäftsführerin vom Sozialverband SoVD , vertreten durch die Leitung Heike Sommerauer-Dörzapf statt.

Unterstützt wurde die Aktion vor Ort durch die frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen im Hessischen Landtag Silvia Brünnel MdL.  Ebenso war die Stadträtin und Schatzmeisterin vom BüroF, Helga Skolik, vor Ort und wirkte bei der Aktion mit.

In Hessen wurden 2017 die Ergebnisse des Hessischen Lohnatlas vorgestellt: Der Hessische Lohnatlas ist bundesweit einmalig und stellt auf dem Weg zu mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen ein Instrument dar, das Transparenz schafft und dessen Datengrundlage eine wichtige Basis für zukünftige Schritte ist. Der Lohnatlas ist die Zusammenführung von verschiedenen frei zugänglichen und öffentlichen Datenbeständen des Jahres 2015 zur Beschreibung der Lohnsituation in Hessen durch das vom Hessischen Ministerium für Soziales beauftragte „Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur“ (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Daten sind für das Land Hessen nach Frauen und Männern, Qualifikation, Unternehmens- und Wirtschaftsstruktur sowie Regionen getrennt erhoben worden. Zu berücksichtigen ist, dass die Studie zum Lohnatlas die Daten von vollzeitbeschäftigten Frauen und Männern vergleicht. Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in Hessen betrug 2015 im Schnitt laut dem Hessischen Lohnatlas 14,1 % . Alle Informationen zum Hessischen Lohnatlas erhalten Interessierte hier.

Pressemitteilungen zum Equal Pay Day 2019 aus der Hessischen Politik:

Stellungnahme von Frau Anne Janz, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Pressemitteilung von Frau Claudia Ravensburg, MdL und frauenpolitische Sprecherin der CDU Fraktion im Hessischen Landtag.

Pressemitteilung von Frau Silvia Brünnel, MdL und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen im Hesssichen Landtag.

Pressemitteilung von Frau Lisa Gnadl, MdL und frauenpolitische Sprecherin der SPD Fraktion im Hessischen Landtag.

Pressemitteilung von Frau Christiane Böhm, sozial- und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, im Hessischen Landtag.

 

 

 

 

Eine Initiative im Kampf um Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen am 19. März 1911. In Deutschland ins Leben gerufen durch Clara Zetkin, inspiriert durch den ersten nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht in den USA. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert – die Rede ist vom Weltfrauentag, oder offiziell, Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden.

Für den diesjährigen internationalen Weltfrauentag haben sich die Lehrerinnen Frau Fachinger, Frau Herber und Frau Rogowski der St. Angela-Schule in Königstein für diesen Tag etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: Ausgewählte interessierte Schülerinnen der Stufen 9 bis Q2 konnten mit Frauen mit verschiedenen Geschichten und Gesichtern aus unterschiedlichen beruflichen Feldern diskutieren und sich austauschen.

Zu Gast war Johannah Illgner, Gründerin des Start-ups Plan W. Sie leitet und veranstaltet Kampagnen, bezogen auf die Themen „Diversity“ und Feminismus. Ein großes Anliegen ihrerseits ist die Unterpräsenz von Frauen in der Wirtschaft, welche ungefähr 13% betragen. Angelina Kirsch, ein bekanntes „Curvy-Model“ wirkte auch bei der Veranstaltung mit. Sie sitzt in der Jury der TV-Show „Curvy Supermodel“ und war Kandidatin bei „Let’s Dance“. Ihr Motto ist: „Individualität ist das neue Schönheitsideal, jeder ist schön, wie er ist!“. Aus dem Bereich Theater war Schauspielerin Constanze Keller zu Gast. Ihrer Meinung nach sollten Frauen von Männern ernst genommen werden und ihre eigene Stimme finden. Aus der Politik besuchte uns Gianina Zimmermann, Politikerin bei „Bündnis 90 die Grünen“. Sie findet die neue „Feminismusgeneration“ sehr spannend, da Frauen viel erreicht haben, aber das reiche noch lange nicht. Weitere Gäste waren Verena Kitz, Pastoralreferentin und tätig bei einer Seelsorgeeinrichtung, die seit langem die Veränderungen in der Kirche bezogen auf das Thema Feminismus beobachtet, und Suzanne Müller-Hess, die sich als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Königstein für die Rechte von Frauen und Männern einsetzt.

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Nach einem kurzen Vortrag zum geschichtlichen Hintergrund des „Weltfrauentages“ und einer kurzen Vorstellungsrunde begannen die tatsächlichen Diskussionen. In kleineren Gruppen kamen die Schülerinnen mit den Gästen ins Gespräch und hatten die Möglichkeit, diese über ihren Beruf und das Thema „Frau sein“ zu fragen. Viele Teilnehmerinnen verzichteten auf die geregelten Pausen, um ihre angeregten Diskussionen und Debatten weiterzuführen oder bei den anderen zuzuhören, denn die Diskussionsrunden vergingen viel zu schnell.

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Im Anschluss fand eine von Schülerinnen moderierte Podiumsdiskussion statt, die die Leitfragen der Veranstaltung , so zum Beispiel „Welche Erwartungen werden an mich als Frau gestellt?“ oder „Welche Rollenbilder beeinflussen mich im täglichen Leben oder auch im Hinblick auf meine Zukunft?“, erneut aufgriff.

Doch was nehmen wir von dieser Veranstaltung für unsere Zukunft mit? Frauen sind individuell und sollten mutig sein, ihre Stimme zu erheben. Dadurch können sie sich einbringen und mitbestimmen. Doch dies alles funktioniert nicht, wenn man innerhalb der Frauenwelt keine Solidarität und gegenseitige Unterstützung zeigt. Frauen sind wir zwar alle, aber wir sind nicht alle gleich. Individualität und daraus resultierende Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein machen uns zu dem, was wir sind und damit können wir viel erreichen.

Das nachfolgende Feedback zeigte Zuspruch von allen Seiten – sowohl von den Schülerinnen, den Gästen und Organisatorinnen. Die Veranstaltung wurde als sehr interessant, spannend und bereichernd wahrgenommen und Wünsche nach jährlichen Events wie diesem wurden laut. Als Erinnerung wurden viele Plakate, Flyer, Informationszettel, Sticker und Buttons verteilt. Eine gelungene Veranstaltung.

                                                                                                                                             Bericht von Tamika Gölzenleuchter (Schülerin der Jahrgangsstufe Q2)

Anlässlich des Internationalen Frauentag am 08. März fanden zahlreiche Aktionen statt.

U.a. fand am 08.03.2019  im Hessischen Landtag auf Einladung der frauenpolitischen Sprecherin Silvia Brünnel MdL und der  frauenpolitischen Sprecherin des hessischen Landesverbandes Bündnis 90/ Die Grünen Sigrid Erfurth ein politsches Frauenfrühstück statt. Die Anwesenden hatten Gelegenheit, sich auszutauschen und zu vernetzen sowie aktuelle frauenpolitische Themen anzusprechen. Frauentag 2019 03024 002.jpg Small

Claudia Ravensburg MdL, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, veröffentlichte zum Internationalen Frauentag die folgende Pressemitteilung.

 

Am 12.03.2019 fand mit über 150 Gästen die Frauentagveranstaltung der SPD-Landtagsfraktion statt. Hauptrednerin war Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, die sich mit den Themen Gleichberechtigung und Europa auseinandersetzte und ihren sehr persönlichen Weg zum Feminismus schilderte.

„Für die SPD ist die uneingeschränkte und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am öffentlichen Leben ein wesentliches Ziel europäischer Politik.“, so auch die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Lisa Gnadl. Sie appellierte an die Anwesenden, sich auch im Rahmen des Europawahlkampfes für frauenpolitische Themen stark zu machen.

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Lisa Gnadl, MdL und frauenpolitische Sprecherin der SPD Fraktion im Hessischen Landtag, veröffentlichte zum Internationalen Frauentag die folgende Pressemitteilung.

Für den LandesFrauenRat (LFR) Hessen nahmen die Vorstandsfrauen Andrea Gerlach und Dominique-Chantal Pontani am Neujahrsempfang vom Europakomitee Hessen e.V. teil. Das Europakomitee Hessen ist das zivilgesellschaftliche Netzwerk für Europa in Hessen. Das Europakomitee Hessen ist Mitglied im Dachverband „Europäische Bewegung“. Derzeit bilden 48 Mitgliedsorganisationen das Europakomitee Hessen, u.a. ist der LFR Hessen darin vertreten und hat die Position der Beisitzerin im Vorstand dieses Gremium inne.

Nach der Begrüßung durch den derzeitigen Vorsitzenden des Europakomitees Dr. Christof Riess, begrüßte der hessische Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister, die Anwesenden. Im Anschluss sprach Prof. Dr. Helge Braun, Chef des Bunderskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben, zu den aktuellen europapolitischen Fragen und die Perspektive Deutschlands dazu. Im Anschluss gab es die Möglichkeit der Vernetzung und des Austausches.

 

Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht, ein großer Erfolg auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft, für den viele Jahre lang gekämpft wurde. Und am 19. Januar 1919 war es dann soweit: Frauen durften zum ersten Mal in Deutschland wählen. 

Am Mittwoch, 16. Januar 2019 fand von 16.00 - 19.00 Uhr die Festveranstaltung "100 Jahre Frauenwahlrecht - Gestern war heute" vom BüroF (www.buero-f.de) in Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt und dem Kommunalen Frauenreferat der Landeshauptstadt Wiesbaden statt.

Nach der Begrüßung durch die Kuratorin Dorothee Linnemann im Historischen Museum, begrüßte die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende vom BüroF Sigrid Erfurth die Anwesenden.

Im Anschluss daran gaben die lebens- und politikerfahrenen Frauen unter Moderation von Marion Kuchenny, hr 1, ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Anwesenden weiter:

  • Ruth Wagner, Staatsministerin a.D.
  • Otti Geschka, erste Oberbürgermeisterin, Staatsministerin a.D.
  • Jutta Ebeling, Bürgermeisterin, Dezernatsleiterin a.D.
  • Heidemaie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin a.D.

Ein Rückblick in Bildern finden Sie hier:

 

Ein Videoausschnitt zum Resümee der lebens- und politikerfahrenen Frauen an die heutige junge Generation:

It`s time to march again!

am Samstag, 19. Januar 2019 fand in Franfurt der Women`s March sehr erfolgreich statt.

Der March 2019 entstand aus dem March im Januar 2017. Zu diesem Zeitpunkt fand der erste Women’s March in den USA statt – als Zeichen des Protests gegen die Präsidentschaftswahl Trumps. Aus diesem March ist eine weltweite Bewegung entstanden, die auch in Hessen, in Frankfurt präsent ist. Rund 1200 - 1300 Menschen demonstrieten am 19. Januar 2019 in der Innenstadt von Frankfurt beim Women’s March für gleiche Bezahlung für Frauen und Männer und gegen Sexismus, Gewalt und Rassismus. Der Womens March 2019 stand unter dem  Motto "It`s time to March again - laut und stark - sichtbar zusammen!"

Frankfurts Frauendezernentin Rosemarie Heilig (Bündnis 90/ Die Grünen) erinnerte an die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor 100 Jahren. Sie rief alle Teilnehmenden auch dazu auf: "Es gibt noch viele Kämpfe, die wir führen müssen."

Der LandesFrauenRat (LFR) Hessen unterstütze die Inititiatorinnen des Women`s March und rief alle Mitgliedsverbände, Abgeordneten und Gäste auf, daran teilzunehmen.Vor Ort gab es kreativ und individuell gestaltete Demonstrationsplakate von Studierenden, Schüler*innen und Engagierten. Eine Gruppe von Schülerinnen reiste für den Women`s March extra mit eigenen Transparenten und Plakaten aus Neuss, Nordrhein-Westfalen, an.

Hier einige Eindrücke vom Women`s March im bebilderte Rückblick:

 

Und einige Schülerinnen aus Mainz, die ebenfalls zum Women`s March angereist waren, entwickelten den Slogan "Say it loud, say it clear, Frauenpower jetzt und hier" und unterstützten die Aktion weiterhin durch ihre Plakate.