Das Jahresthema 2020 vom LFR Hessen lautet: „Carearbeit“

„Corona trifft in erster Linie Frauen und zeigt Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis auf – LFR Hessen unterstützt die Forderungen des Landfrauenverbands Hessen“

Wiesbaden

Der Landesfrauenrat (LFR) Hessen begrüßt die Forderungen vom Landfrauenverband Hessen an die Politik darauf zu achten, bei Maßnahmen und Regelungen hinsichtlich der Eindämmung der Corona-Pandemie auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen zu achten und entsprechende Gremien paritätisch zu besetzen.

Sigrid Isser, die Vorsitzende vom LFR Hessen betont: „Auch der LFR Hessen sieht, dass die Corona-Krise weiblich ist. In den derzeit stark von der Coronakrise betroffenen Branchen wie Gastronomie – und Hotelgewerbe, ebenso wie Tourismus und Einzelhandel (außer Lebensmittel) arbeiten überwiegend Frauen. Hier bangen viele um ihre Arbeitsplätze und haben die Auswirkungen in finanzieller Hinsicht in den letzten Monaten schon gespürt. Gleichzeitig arbeiten in den genannten systemrelevanten Berufen, den sog. Careberufen, ebenfalls vorwiegend Frauen. Wir als LFR Hessen fordern eine finanzielle und gesellschaftliche Aufwertung dieser Berufe und begrüßen die Forderungen des hessischen Landfrauenverbands an die Politik stellt. Denn jetzt ist die Zeit, Frauen und die ungleiche Verteilung im Geschlechterverhältnis in den Blick zu nehmen.“

Und hier finden Sie die Pressemitteilung vom Landfrauenverband.

 

Liebe Mitglieder vom LFR Hessen, liebe Gäste.

die Maßnahmen, die dazu dienen, dass sich das Coronavirus langsamer ausbreitet, machen auch vor dem LFR nicht halt.
Wir haben uns entschlossen, bis zu den Sommerferien keine Veranstaltungen mehr anzubieten.

Wir möchten an dieser Stelle auf das neue Angebot vom BüroF hinweisen:

Ab April 2020 geht das BüroF zusammen mit seinen Referentinnen neue Wege und bietet gemeinsam mit den Referentinnen Online-Vorträge/ Angebote an.
Hier haben Sie die Möglichkeit, Vorträge und Inhalte online anzusehen und Ihre Fragen per Chat zu stellen. Sie erhalten mit der Anmeldung einen Link, unter dem Sie sich anmelden können. Bitte gehen Sie 10 Minuten vor Beginn online und melden Sie sich bei dem jeweiligen Online-Angebot an. 
 
Möchten Sie diese digitalen Möglichkeiten ausprobieren und nutzen?
Sie benötigen lediglich einen Computer mit gutem Internetzugang sowie Lautsprecher.


Hier finden Sie die Online-Angebote vom BüroF

Liebe Interessierte,

die Maßnahmen, die dazu dienen, dass sich das Coronavirus langsamer ausbreitet, machen auch vor dem BüroF/ LFR nicht halt. Auch hier können Mitarbeiterinnen wegen fehlender Kinderbetreuung oder eingeschränkter Nutzungsmöglichkeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ins Büro kommen. Außerdem sollten wir alle zur Zeit besonders achtsam sein und Verantwortung für unser Umfeld übernehmen. 

Wir haben uns deshalb als BüroF/ LFR entschieden, alle Veranstaltungen bis Ende April abzusagen und werden ggf. auch über diesen Zeitraum hinaus weiterhin Veranstaltungen absagen müssen.

Unter 0611/ 15 78 60 sind wir telefonisch erreichbar oder Sie erhalten aktuelle Informationen über unseren Anrufbeantworter. 

Wir werden uns bemühen, die ausgefallenen Veranstaltungen zu gegebener Zeit nachzuholen. Derzeit ist aber die weitere Entwicklung nicht vorhersehbar. 

Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns bei Ihnen für Ihr Interesse.

Der LFR-Vorstand und die Geschäftsführerin

Die nächste LFR-Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, 24. September 2020 von 16.30 - 19.00 Uhr in Frankfurt statt. Die genauen Informationen hierzu erhalten die LFR-Delegierten und Gäste zeitnah vorher.

Bei dieser LFR-Mitgliederversammlung wird auch der LFR-Vorstand neu gewählt.

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) hat sich in einem neuen Policy Brief mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit befasst. Darin werden die Verteilung von Geld und Macht sowie die gesellschaftliche Teilhabe und die familiären Bindungen von Männern und Frauen betrachtet und untersucht.

Deutlich wird auch bei der Untersuchung vom BiB, dass in Deutschland Frauen in politischen Spitzenämtern weiterhin stark unterrepräsentiert sind. So ist in allen kreisfreien Städten und Landkreisen nur jedes zehnte Oberhaupt weiblich.

Aber auch die Unterschiede beim Thema Einkommen zwischen den Geschlechtern, die Negativfolgen für Frauen in der Rente haben, werden aufgezeigt. Es wird deutlich: Es herrscht nach wie vor eine geschlechtstypische Rollenverteilung vor, die Nachteile für beide Gechlechter birgt. Eine gute und aktuelle Übersicht zum Thema Geschlechtergerechtigkeit.

Der Policy Brief kann hier runter geladen werden.