Unsere langjährige Geschäftsführerin, Frau Carolin Rauscher, hat sich dazu entschlossen, nach über 8 Jahren Geschäftsführung im LandesFrauenRat Hessen neue Wege zu gehen. Sie hat sich zum 01.08.2020 einer neuen Aufgabe gewidmet. Sie bleibt dem frauenpolitischen Bereich als Referentin beim Kommunalen Frauenreferat der Landeshauptstadt Wiesbaden allerdings weiterhin treu. Ihre Entscheidung bedauern wir dennoch sehr. Ihren jahrelangen Beitrag und Ihre Leistung für unseren LandesFrauenRat werden wir vermissen. Sie hat durch ihre Motivation und ihren Sachverstand viel zur Entwicklung und zur erfolgreichen Zusammenarbeit in unserem LandesFrauenRat beigetragen. Wir freuen uns; Frau Rauscher in der Zukunft jederzeit und insbesondere in frauenpolitischen Zusammenhängen zu begegnen und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche und persönliche Zukunft. Ihr LFR-Vorstand

Der LFR Hessen unterstützt die Petition des Landfrauenverbandes Hessen e.V. zur Neuorientierung im Gesundheitswesen : ZUERST der MENSCH!
Der Landfrauenverband Hessen hat sich mit seinen Forderungen an den Petitionsausschuss des Hessischen Landtages zur Korrektur der Ziele im Gesundheitswesen und zur ärztlichen Versorgung, Vorsorge und Pflegesystem insbesondere im ländlichen Raum, gewandt.

Denn: Die Corona-Pandemie hat Fehlentwicklungen im deutschen Gesundheitswesen deutlich gemacht.
Das gesamte Gesundheitswesen ist jahrelang fast ausschließlich unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und der Kostensenkung verändert worden. Statt Gesundheit und Wohlergehen der Menschen stehen Gewinne an erster Stelle.

Die Petition mit allen weiteren Informationen sowie die Unterschriftenliste finden Sie hier.

Bitte beteiligen Sie sich hieran und unterstützen Sie den Landfrauenverband Hessen!

 

Der LandesFrauenRat (LFR) Hessen unterstützt gemeinsam mit rund 85 zivilgesellschaftlichen Organisationen und 50 Privatpersonen als Erstunterzeichner*in den Aufruf des DF (Deutscher Frauenrat) und GMEI (Gender Mainstreaming Experts International) zur Gründung einer Gleichstellungsstiftung. Wir fordern von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages, das im Koalitionsvertrag festgehaltene Vorhaben noch 2020 auf den Weg zu bringen.

Die Corona-Krise zeigt deutlich, dass politische Maßnahmen zum Umgang mit dem Virus die Lebenswirklichkeiten von Frauen und Mädchen vernachlässigen und auf längst überholt geglaubte Geschlechterrollen setzen. Deshalb brauchen wir dringender denn je eine Einrichtung, die gleichstellungspolitische Erfolge sichert, weiterentwickelt und so mithilft, einen Roll Back zu verhindern. Das wäre ein klares politisches Signal, Rückschritte in Sachen Gleichstellung nicht zu akzeptieren, sondern den Gleichstellungsauftrag aus dem Grundgesetz jetzt umso mehr umzusetzen.

Eine konsistente Frauen- und Gleichstellungspolitik braucht eine sichere Basis und über die Legislaturperioden hinweg stabile Strukturen. Die Gleichstellungsstiftung muss noch in diesem Jahr gegründet, in den Folgejahren aufgebaut und vor allem angemessen ausgestattet werden, um die Erfolge in der Gleichstellung zu schützen und weiterzuentwickeln.

Das muss jetzt geschehen

  • Die Zivilgesellschaft sollte jetzt in die Konkretisierung des Konzepts eingebunden werden – wir sind dazu bereit.
  • Es sollte zügig geklärt werden, welche Verfasstheit und konkrete Rechtsform dem Arbeitsauftrag der Stiftung optimal entspricht.
  • Ein gleichstellungspolitisch versiertes und erfahrenes Gründungsteam sollte rekrutiert werden.

Die Koalitionsfraktionen haben sich auf die Einrichtung einer Stiftung zur Förderung der Gleichstellung am 07.07.2020 verständigt und erleichtern damit strukturelle Gleichstellungspolitik.

Den Aufruf von GMEI und dem DF "Gleichstellungsstiftung jetzt gründen" mit den Forderungen der Zivilgesellschaft können Sie hier nachlesen.

Hier finden Sie alle Erstunterzeichner*innen

 

 

„Corona trifft in erster Linie Frauen und zeigt Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis auf – LFR Hessen unterstützt die Forderungen des Landfrauenverbands Hessen“

Wiesbaden

Der Landesfrauenrat (LFR) Hessen begrüßt die Forderungen vom Landfrauenverband Hessen an die Politik darauf zu achten, bei Maßnahmen und Regelungen hinsichtlich der Eindämmung der Corona-Pandemie auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen zu achten und entsprechende Gremien paritätisch zu besetzen.

Sigrid Isser, die Vorsitzende vom LFR Hessen betont: „Auch der LFR Hessen sieht, dass die Corona-Krise weiblich ist. In den derzeit stark von der Coronakrise betroffenen Branchen wie Gastronomie – und Hotelgewerbe, ebenso wie Tourismus und Einzelhandel (außer Lebensmittel) arbeiten überwiegend Frauen. Hier bangen viele um ihre Arbeitsplätze und haben die Auswirkungen in finanzieller Hinsicht in den letzten Monaten schon gespürt. Gleichzeitig arbeiten in den genannten systemrelevanten Berufen, den sog. Careberufen, ebenfalls vorwiegend Frauen. Wir als LFR Hessen fordern eine finanzielle und gesellschaftliche Aufwertung dieser Berufe und begrüßen die Forderungen des hessischen Landfrauenverbands an die Politik stellt. Denn jetzt ist die Zeit, Frauen und die ungleiche Verteilung im Geschlechterverhältnis in den Blick zu nehmen.“

Und hier finden Sie die Pressemitteilung vom Landfrauenverband.

 

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Anlässlich des Internationalen Frauentag am 08. März 2020 empfing der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Delegieren vom Deutschen Frauenrat am Freitag, 06. März 2020 im Schloss Bellevue.

Vom LFR Hessen dabei die Vorsitzende Sigrid Isser.

Am Freitag, 07. Februar 2020 fand von 15.30 - 18.00 Uhr die erste LFR-Mitgliederversammlung 2020 in den Räumlichkeiten vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) statt. 

Das Jahresthema Carearbeit wurde intensiv behandelt. Als Referent der Mitgliederversammlung konnte Oliver Lauxen, Bereichsleiter Regionale Arbeitsmärkte, IWAK, Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main, gewonnen werden. Herr Lauxen berichtet in seinem Vortrag vom Hessischen Pflegemonitor und zeigte zunächst die Arbeitsmarktlage 2018 auf, bevor es um die zukünftige Entwicklungen bis 2030 und die aktuellen Herausforderungen in der Pflege ging. In der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde wurde  u.a. gefordert, den Pflegemonitor um den Aspekt Geburt und Kinderpflege zu erweitern. Auch wurden Ansätze wie Pflege-WG oder der Einbezug von zweijährigen Pflegeassistenzen andiskutiert, die im Bereich der Pflege zu Entlastung zukünftig führen könnten.

Weitere Themen der Mitgliederversammlungen waren die Konferenz der Landesfrauenräte in Hessen 2019, der anstehende Hessentag in Bad Vilbel 2020 sowie die Themen der Mitgliedsverbände.