Am Samstag, 04. Mai 2019 fand zum zweiten Mal Europas größtes Karriere-Event, die women & work, in Frankfurt statt. Insgesamt fand die women & work nun zum neunten Mal statt. Der LandesFrauenRat (LFR) Hessen und das Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. (kurz BüroF) waren mit einem Stand in der Karriere- und Leadership-Lounge auf der Ebene Panorama vor Ort und informierten über die Angebote des BüroF und die Arbeit des LFR Hessen. Neben dem Quiz, das auf großes Interesse stieß und an dem zahlreiche Frauen teilnahmen, war dies ein gelungenes Event zum Netzwerken. 

Es war ein toller Tag mit zahlreichen Besucher*innen. Laut Veranstalter*innen kamen über 10.000 Menschen, um sich zu informieren.

 

Im nächsten Jahr feiert die women & work dann "10 Jahre women & work" und findet dann am Samstag, 09. Mai 2020 statt. Diese steht im Zeichen der Zukunft. Das Schwerpunktthema lautet dann "2040 - Aufbruch der Zivilgesellschaft". Die Kernfrage lautet: Wie werden wir mit den Megatrends von Gegenwart und Zukunft umgehen? 

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Am 26. Mai 2019 findet die Europawahl in Deutschland statt. Eine bedeutende Wahl für alle Frauen nach über 100 Jahren Frauenwahlrecht in Deutschland. Viele Menschen verbinden Europa heutzutage mit Krisen, wie z.B. der Finanz- und Schuldenkrise oder der Brexitkrise. Europa war und ist ein unverzichtbares Friedensprojekt, das die Gleichberechtigung und die Chancengleichheit von Frauen und Männern von Anfang an gefördert und vorangebracht hat. Übernehmen Sie Verantwortung und beteiligen Sie sich an der Wahl zum Europäischen Parlament, um Friede, Gleichberechtigung, Regionalförderung, Demokratie und Werte sowie Verbraucherschutz zu stärken und zu schützen. Denn es geht um die Zukunft von uns allen!

Am Sonntag, 19. Mai 2019 gingen deutschland -und europaweit Menschen auf die Straßen, um gegen Nationalismus und für die Zukunft Europas ein Zeichen zu setzen - für 1 Europa für alle!

Auch in Frankfurt waren rund 14.000 Menschen vor Ort. Der LFR Hessen war natürlich auch dabei.

 

Am Dienstag, 09. April 2019 fand die erste Mitgliederversammlung vom LandesFrauenRat Hessen im Rathaus in Wiesbaden statt. Seit Januar 2019 ist Kai Klose, MdL, hessischer Minister für Soziales und Integration. In der ersten Sitzung vom LFR Hessen stellte der Staatsminister Kai Klose, MdL, die frauenpolitischen Schwerpunkte in der neuen Legislaturperiode aus Sicht des Ministeriums vor. Er lobte in seinen Ausführungen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht die Arbeit und die Bedeutung des LandesFrauenRat (LFR) Hessen, der sich als Arbeitsgemeinschaft hessischer Frauenverbände 1952 mit insgesamt 16 Landesverbänden gegründet hatte, um die Zusammenarbeit und die gemeinsame Interessenvertretung zu fördern. Herr Staatsminister begrüßte, dass sich die Anzahl der Verbände mittlerweile mehr als verdreifacht hab und würdigte die Arbeit des LFR Hessen.
Themen waren u.a. die Bekämpfung und Prävention von Gewalt gegen Frauen, die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Hessen, der Ausbau des Modells der Schutzambulanz Fulda sowie die Förderung des FGM-Projekt, das im Verlauf der Sitzung ausführlich besprochen wurde. Auch das Land als Landesverwaltung mit Vorbildfunktion wurde genannte. Hier wurden die Themen Frauen in Führungspositionen in der Landesverwaltung erhöhen sowie die Weiterführung des Hessischen Lohnatlas, Gender Budgeting in der Landesverwaltung und die Verleihung des Elisabeth-Selbert-Preises angeprochen. Es fand ein reger Austausch und eine differenzierte Diskussion zu den angesprochenen Themen statt. .

Im Anschluss konnten sich die frauenpolitischen Sprecherinnen der im Landtag vertretenen Fraktionen vorstellen:

  • Silvia Brünnel, MdL, die frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen im Hessischen Landtag
  • Marion Schardt-Sauer MdL, die Sprecherin für Justiz und Justizvollzug sowie für Haushalt und Finanzen, der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, die bei der Sitzung die frauenpolitische Sprecherin Wiebke Knell, MdL, vertreten hat
  • Christiane Böhm, MdL, die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion die Linke im Hessischen Landtag,
  • Claudia Papst-Dippel, MdL, die frauenpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag.

 

Sigrid Isser, die Vorsitzende vom LFR Hessen, entschuldigte zur Sitzung Claudia Ravensburg, MdL, die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Lisa Gnadl, MdL, die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, die leider aufgrund weiterer terminlicher Verpflichtungen nicht zur Sitzung kommen konnten. Weiterhin bedankte sich Sigrid Isser sehr herzlich bei Sigrid Erfurth, ehemalige Landtagsabgeordnete und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen, die sich jahrelang engagiert und intensiv für die Arbeit des LFR Hessen eingesetzt hatte. Sie ist nicht mehr länger im Hessischen Landtag aktiv, wird sich aber weiterhin für Frauenpolitik und die Arbeit der Frauenverbände im Landesvorstand und als frauenpolitische Sprecherin des Landesverbandes von Bündnis 90/ Die Grünen aktiv einbringen und einsetzen. Sie nutzte die Gelegenheit, um sich vor Ort bei den Delegierten, den Gästen und dem Vorstand vom LFR Hessen zu verabschieden. 

Im Anschluss berichtete Brigitte Ott, die stellvertretende Vorsitzende vom LFR Hessen und Geschäftsführerin vom Landesverband pro familia Hessen über das Projekt Hessen – engagiert gegen FGM! – Ein Projekt zur Verbesserung von Schutz und Versorgung für Frauen und Mädchen, die in Hessen von weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genitale Mutilation FGM) betroffen oder bedroht sind. Auch hierzu fand eine Aussprache statt. Daran anschließend schilderte Brigitte Ott die Folgen und die Bedeutung der sechswöchigen Mahnwachen der christlich-fundamentalistische Initiative „40 Tage für das Leben“ vor der Pro-Familia- Beratungsstelle in Frankfurt während der Fastenzeit. Mit diesen Aktionen erlebten Ratsuchende einen „Spießrutenlauf“ auf dem Weg zur Beratungsstelle. Im Anschluss an den Bericht gab es eine lebendige Diskussion zum Thema. Die anwesenden Mitgliedsverbänden stimmten einstimmig für eine Unterstützung der Anliegen von pro familia durch den LFR Hessen. Die Ergebnisse der Bemühungen wird der LFR Hessen in der nächsten Mitgliederversammlung im August präsentieren. 

 

 

Die Europäische Union (EU) beeinflusst in vielen Bereichen unser tägliches Leben - ob auf der Arbeit, beim Reisen, ob wir uns einen Studienplatz im Ausland suchen und mit welcher Währung wir bezahlen. Auch setzt die EU die Standards beim Gesundheits- und Umweltschutz. Im Mai finden in allen EU-Staaten die Wahlen zum Europäischen Parlament statt, in Deutschland am Sonntag, 26. Mai 2019. Wir alle haben Einfluss darauf, wie die EU in Zukunft aussehen soll. Deshalb: Aktiv werden! Wählen gehen - für eine demokratische, gleichberechtigte und vielfältige EU! Informationen zur EU, vor welchen Herausforderungen diese steht und wie sie funktioniert, finden Interessierte unter folgendem Link:

http://www.europarl.europa.eu/germany/resource/static/files/publication/ep-bro-europa-2019_a5_digital.pdf

Der LFR Hessen ruft gemeinsam mit Prominenten aus Hessen dazu auf, an der Wahl zum Europäischen Parlament teilzunehmen, denn dieses Mal kommt es auf uns alle an!

 Als erste Prominente für ein Statement konnte Marion Kuchenny, hr 1, Moderatorin, gewonnen werden.

 

Als zweite hessische Prominente konnte Nicole Fetting, seit 01.02.2019 neue Generalsekretärin des Deutschen Volleyball-Verbandes, für einen Wahlaufruf zur Europawahl gewonnen werden. Nicole Fetting ist die erste Frau, die die höchste hauptamtliche Funktion in diesem Verband seit Gründung vor 63 Jahren übernimmt. Der LFR gratuliert ihr hierzu.

Auch Alice Schwarzer, der LFR-Vorstand und die Verbandsvertreterinnen vom LFR Hessen rufen alle Frauen auf, am 26. Mai wählen zu gehen.

 

Und wer sehen möchten, was die EU für die jeweiligen Regionen in Deutschland und in Hessen macht, ist herzlich eingeladen sich folgende App auf das eigene Smartphone runter zu laden: Citizens`App

Auf der folgenden Webseite, könnnen Sie sich registrieren, um auf Sie zugeschnittene Informationen zur Europawahl zu erhalten. Wer mehr machen möchte, kann den Aufruf zur Wahlbeteiligung und Inhalten zur Wahl in sozialen Netzwerken teilen, Gruppen und Veranstaltungen organisieren oder Informationsmaterialien verteilen und somit ein Netzwerk aufbauen, das deutlich macht, wie wichtig die Wahl für alle am 26. Mai 2019 ist: 

https://www.diesmalwaehleich.eu/

 

 

 

 

Der LandesFrauenRat (LFR) Hessen wurde erstmalig zum Bündnis für Nachhaltigkeit eingeladen und nahm am Mittwoch, 10. April 2019, an ersten Sitzung teil. Den LFR Hessen vertrat Sigrid Isser, Vorsitzende vom LFR Hessen. Die Geschäftsführerin vom LFR Hessen, Carolin Rauscher, begleitete sie.

Dem Bündnis für Nachhaltigkeit gehören Entscheider und Entscheiderinnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft sowie hessiches Institutionen, Verbände und Vereine an. Der LFR Hessen wird in diesem Bündnis auf die die soziale und frauenpolitische Perspektive verweisen und in die Diskussion einbringen.

Frau Isser Bündnis für Nachhaltigkeit

Der Politische Salon ist ein offener Gesprächskreis der Arbeiterwohlfahrt Offenbach und der Volkshochschule Offenbach, zu dem jede*r am politischen Diskurs Interessierte*r, herzlich eingeladen ist.

Anlässlich des Equal Pay Day fand der Politische Salon am Montag, 18. März 2019, von 18.30 bis 20  Uhr zum Thema "100 Jahre Frauenwahlrecht" statt.

Das Frauenwahlrecht feiert 2018/ 2019 100-jähriges Jubiläum. Das Wahlrecht wurde damals von Frauen in großem Umfang genutzt: Über 80% der Frauen sind zur Wahl gegangen. Erstmals wurden auch Frauen in den Reichstag gewählt. Beim Politischen Salon am 18.03.2019 ging es u.a. um die Fragen, was bis heute erreicht wurde und wo es nach wie vor zahlreicher Anstrengungen von Frauen, Frauenverbänden und Politik bedarf.

Auf dem Podium sprachen folgende Vertreterinnen zum Thema:

  • Eva Dude, Stadträtin – FDP
  • Nadine Gersberg, Landtagskandidatin – SPD
  • Marion Guth, Stadtverordnete – DIE LINKE
  • Sigrid Isser, CDU und Vorsitzende des Landesfrauenrates
  • Birgit Simon Bürgermeisterin a.D. – Bündnis 90/Die Grünen

Die Pressemitteilung aus der Offenbach Post zur Veranstaltung vom 20.03.2019 können Sie hier nachlesen. (Quelle: Offenbach-Post)

Am 18. März wird der Equal Pay Day in Deutschland begangen - ein Tag mit Signalwirkung zum Thema Ungerechtigkeit bei der Entlohnung von Frauen und Männern. Auch heute noch verdienen Frauen deutlich weniger als Männer: Durchschnittlich sind es etwa 21 Prozent.

Der Equal Pay Day findet 2019 unter dem Motto "Wertsache Arbeit" statt. Hierzu wird die Bewertung von Arbeit, insbesondere der Arbeit von Frauen, in den Blick genommen. U.a. wird gefordert, an den Stukturen anzusetzen, die Lohnungerechtigkeit befördern. Alle Informationen hierzu und interessante Berichte zum Thema finden Interessierte in der Broschüre zum Equal Pay Day.

Der LFR Hessen machte in diesem Jahr vor der LFR Geschäftsstelle auf den Equal Pay Day und den Lohnunterschied aufmerksam. Die Aktion fand in Kooperation mit der Kommunalen Frauenbeauftragten der Landeshauptstadt Wiesbaden Saskia Veit-Prang und der Geschäftsführerin vom Sozialverband SoVD , vertreten durch die Leitung Heike Sommerauer-Dörzapf statt.

Unterstützt wurde die Aktion vor Ort durch die frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen im Hessischen Landtag Silvia Brünnel MdL.  Ebenso war die Stadträtin und Schatzmeisterin vom BüroF, Helga Skolik, vor Ort und wirkte bei der Aktion mit.

In Hessen wurden 2017 die Ergebnisse des Hessischen Lohnatlas vorgestellt: Der Hessische Lohnatlas ist bundesweit einmalig und stellt auf dem Weg zu mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen ein Instrument dar, das Transparenz schafft und dessen Datengrundlage eine wichtige Basis für zukünftige Schritte ist. Der Lohnatlas ist die Zusammenführung von verschiedenen frei zugänglichen und öffentlichen Datenbeständen des Jahres 2015 zur Beschreibung der Lohnsituation in Hessen durch das vom Hessischen Ministerium für Soziales beauftragte „Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur“ (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Daten sind für das Land Hessen nach Frauen und Männern, Qualifikation, Unternehmens- und Wirtschaftsstruktur sowie Regionen getrennt erhoben worden. Zu berücksichtigen ist, dass die Studie zum Lohnatlas die Daten von vollzeitbeschäftigten Frauen und Männern vergleicht. Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in Hessen betrug 2015 im Schnitt laut dem Hessischen Lohnatlas 14,1 % . Alle Informationen zum Hessischen Lohnatlas erhalten Interessierte hier.

Pressemitteilungen zum Equal Pay Day 2019 aus der Hessischen Politik:

Stellungnahme von Frau Anne Janz, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Pressemitteilung von Frau Claudia Ravensburg, MdL und frauenpolitische Sprecherin der CDU Fraktion im Hessischen Landtag.

Pressemitteilung von Frau Silvia Brünnel, MdL und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen im Hesssichen Landtag.

Pressemitteilung von Frau Lisa Gnadl, MdL und frauenpolitische Sprecherin der SPD Fraktion im Hessischen Landtag.

Pressemitteilung von Frau Christiane Böhm, sozial- und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, im Hessischen Landtag.

 

 

 

 

 

Eine Initiative im Kampf um Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen am 19. März 1911. In Deutschland ins Leben gerufen durch Clara Zetkin, inspiriert durch den ersten nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht in den USA. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert – die Rede ist vom Weltfrauentag, oder offiziell, Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden.

Für den diesjährigen internationalen Weltfrauentag haben sich die Lehrerinnen Frau Fachinger, Frau Herber und Frau Rogowski der St. Angela-Schule in Königstein für diesen Tag etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: Ausgewählte interessierte Schülerinnen der Stufen 9 bis Q2 konnten mit Frauen mit verschiedenen Geschichten und Gesichtern aus unterschiedlichen beruflichen Feldern diskutieren und sich austauschen.

Zu Gast war Johannah Illgner, Gründerin des Start-ups Plan W. Sie leitet und veranstaltet Kampagnen, bezogen auf die Themen „Diversity“ und Feminismus. Ein großes Anliegen ihrerseits ist die Unterpräsenz von Frauen in der Wirtschaft, welche ungefähr 13% betragen. Angelina Kirsch, ein bekanntes „Curvy-Model“ wirkte auch bei der Veranstaltung mit. Sie sitzt in der Jury der TV-Show „Curvy Supermodel“ und war Kandidatin bei „Let’s Dance“. Ihr Motto ist: „Individualität ist das neue Schönheitsideal, jeder ist schön, wie er ist!“. Aus dem Bereich Theater war Schauspielerin Constanze Keller zu Gast. Ihrer Meinung nach sollten Frauen von Männern ernst genommen werden und ihre eigene Stimme finden. Aus der Politik besuchte uns Gianina Zimmermann, Politikerin bei „Bündnis 90 die Grünen“. Sie findet die neue „Feminismusgeneration“ sehr spannend, da Frauen viel erreicht haben, aber das reiche noch lange nicht. Weitere Gäste waren Verena Kitz, Pastoralreferentin und tätig bei einer Seelsorgeeinrichtung, die seit langem die Veränderungen in der Kirche bezogen auf das Thema Feminismus beobachtet, und Suzanne Müller-Hess, die sich als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Königstein für die Rechte von Frauen und Männern einsetzt.

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Nach einem kurzen Vortrag zum geschichtlichen Hintergrund des „Weltfrauentages“ und einer kurzen Vorstellungsrunde begannen die tatsächlichen Diskussionen. In kleineren Gruppen kamen die Schülerinnen mit den Gästen ins Gespräch und hatten die Möglichkeit, diese über ihren Beruf und das Thema „Frau sein“ zu fragen. Viele Teilnehmerinnen verzichteten auf die geregelten Pausen, um ihre angeregten Diskussionen und Debatten weiterzuführen oder bei den anderen zuzuhören, denn die Diskussionsrunden vergingen viel zu schnell.

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Im Anschluss fand eine von Schülerinnen moderierte Podiumsdiskussion statt, die die Leitfragen der Veranstaltung , so zum Beispiel „Welche Erwartungen werden an mich als Frau gestellt?“ oder „Welche Rollenbilder beeinflussen mich im täglichen Leben oder auch im Hinblick auf meine Zukunft?“, erneut aufgriff.

Doch was nehmen wir von dieser Veranstaltung für unsere Zukunft mit? Frauen sind individuell und sollten mutig sein, ihre Stimme zu erheben. Dadurch können sie sich einbringen und mitbestimmen. Doch dies alles funktioniert nicht, wenn man innerhalb der Frauenwelt keine Solidarität und gegenseitige Unterstützung zeigt. Frauen sind wir zwar alle, aber wir sind nicht alle gleich. Individualität und daraus resultierende Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein machen uns zu dem, was wir sind und damit können wir viel erreichen.

Das nachfolgende Feedback zeigte Zuspruch von allen Seiten – sowohl von den Schülerinnen, den Gästen und Organisatorinnen. Die Veranstaltung wurde als sehr interessant, spannend und bereichernd wahrgenommen und Wünsche nach jährlichen Events wie diesem wurden laut. Als Erinnerung wurden viele Plakate, Flyer, Informationszettel, Sticker und Buttons verteilt. Eine gelungene Veranstaltung.

                                                                                                                                             Bericht von Tamika Gölzenleuchter (Schülerin der Jahrgangsstufe Q2)