vfamilienarbeit1. Name des Verbandes:
Verband Familienarbeit e.V.

2. Gründung des Verbandes:
1979

3. Mitglied im LFR Hessen seit:
1999

4. Sitz des Verbandes:
Grünstadt, Rheinland-Pfalz

5. Mitglieder:
355 Mitglieder, darunter 6 Vereine/Verbände/Gruppen

6. Anzahl der weiblichen Mitglieder des Verbandes:
208 Frauen alleine und 129 Frauen aus Familienmitgliedschaft (Töchter nicht gerechnet)

7. Ziele und Aufgaben des Landesverbandes:
Der Verband Familienarbeit e.V. setzt sich seit seiner Gründung vor fast 40 Jahren für die Förderung der eigenständigen finanziellen und sozialen Absicherung häuslicher Eltern- und Pflegearbeit ein.
Er thematisiert in seinen Publikationen den unauflöslichen Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit und dem Aufziehen einer nächsten Generation.

Die Funktionsfähigkeit und der Bestandserhalt unserer gesetzlichen Alterssicherung sind untrennbar an das Nachwachsen einer neuen Generation gekoppelt. Nach dem geltenden Umlageverfahren werden die monetären Beiträge, die die Erwerbstätigen einzahlen, zeitgleich an die heutigen Rentner/innen ausbezahlt. Die späteren Leistungsansprüche der heute Einzahlenden im Alter (einschließlich Krankheit und Pflege) müssen von deren Kindern erfüllt werden. Die Erziehungsleistung der Eltern ist folglich der eigentliche Beitrag, der zu eigenen Ansprüchen erst berechtigt.

Ein offensichtlich fehlgeleiteter Feminismus bewegt sich immer eindeutiger in den Gleisen patriarchaler Denkweisen, indem er nur diejenigen Frauen als gleich zu berechtigend anerkennt, die in der traditionell den Männern vorbehaltenen Erwerbsarbeitswelt nach Status und Karriere streben. Die Frauen, die ihre ganze oder einen Teil ihrer Lebenszeit für das Aufziehen von Kindern einsetzen, werden als vorgestrig und der Gleichberechtigung nicht würdig diffamiert. Dagegen bezieht der Verband Familienarbeit e.V. Stellung.

Das gesetzliche eheliche Güterrecht der Zugewinngemeinschaft ist dahingehend zu ändern, dass beide Partner schon während der Ehe gleichberechtigt Informations- und Zugriffsrecht auf das Familieneinkommen haben und nicht – wie seither – nur der erwerbstätige Partner.

Wir fordern die Änderung des Artikels 38 des Grundgesetzes: Die Kinder sollen ab Geburt Inhaber des Wahlrechts werden, das von den Eltern bzw. den Sorgeberechtigten als Teil ihrer Sorgerechtsverpflichtung ausgeübt werden soll. Für Jugendliche zwischen 14 – 18 Jahren halten wir ein eigenes Wahlrecht auf Antrag für vorstellbar.

Die Pflege hilfsbedürftiger Angehöriger in der Familie ist in der Regel menschlicher und mit geringerem Aufwand möglich als durch Heimunterbringung. Sie darf gegenüber stationärer Pflege nicht finanziell benachteiligt werden.