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Mitgliederversammlung des LandesFrauenRates Hessen am Freitag, den 2. Oktober 2026

Am Freitag, den 2. Oktober 2026, fand die dritte Mitgliederversammlung des LandesFrauenRates Hessen (LFR Hessen) in diesem Jahr im Hessischen Landtag in Wiesbaden statt. Neben dem Bericht des Vorstands und dem Austausch über die Arbeit der Arbeitsgruppen „Gewalthilfegesetz“ und „Frauen! Macht! Demokratie!“ standen insbesondere die Aufnahme neuer Mitgliedsverbände und die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung.

Drei neue Mitgliedsverbände aufgenommen
Die neuen Mitgliederversammlung stellen sich kurz vor:

Hessisches Koordinationsbüro für Frauen mit Behinderung (HKFB)
Das HKFB setzt sich für die Interessenvertretung und Stärkung von Frauen mit Behinderung in Hessen ein. Zu den Schwerpunkten gehören Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Verweisberatung.

Rumi imPuls e.V.
Der Verein engagiert sich für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit und setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die Stärkung von Mädchen und Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte. Ziel ist eine diskriminierungsfreie, vielfältige und inklusive Gesellschaft.

wif e.V.
wif e.V. stärkt Frauen mit Migrationsgeschichte in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe und setzt sich für Bildung, Integration, Empowerment und interkulturellen Dialog ein. Darüber hinaus bietet der Verein psychosoziale Beratung für Frauen in herausfordernden Lebenssituationen an.

Alle drei Aufnahmeanträge wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen. Die Vorstandsfrauen des LandesFrauenRat Hessen begrüßen die neuen Mitgliedsverbände und freuen sich auf die kommende Zusammenarbeit.

Ein weiterer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung waren die Vorstandswahlen. . Die Mitgliederversammlung dankte den bisherigen Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement und ihre geleistete Arbeit. Kerstin Matthes verabschiedet sich aus dem Vorstand und dankt allen Anwesenden für die Zeit. Nachdem die Mitgliederversammlung die Vorstandsfrauen entlastet hat, beginnt die Wahl.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Personen gewählt:

Zu Co-Vorsitzenden wurden Brigitte Ott und Sigrid Isser gewählt.
Ursula Pöhlig wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Als Beisitzerinnen wurden Andrea Gerlach, Ana Lena Herrling, Cornelia Creischer und Eroica Kremer gewählt.

Damit setzt sich der neu gewählte Vorstand aus engagierten Vertreterinnen verschiedener Frauenorganisationen und gesellschaftlicher Bereiche zusammen.

Der LandesFrauenRat Hessen freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Vorstand und den neuen Mitgliedsverbänden und setzt sich auch weiterhin gemeinsam für die Interessen von Frauen und Mädchen sowie für Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe in Hessen ein.

 

   

 

Rückblick: ZUKUNFTSKONVENT - Fach- und Arbeitskräfte für Hessen 4.Sitzung

Staatsministerin Heike Hofmann eröffnete die 4. Sitzung des Zukunftskonvents und begrüßte die Teilnehmenden sowie Staatssekretärin Leonie Gebers aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

In ihrem Grußwort betonte Staatsministerin Hofmann die vielfältigen Aktivitäten Hessens zur Fach- und Arbeitskräftesicherung. Dazu gehören unter anderem das Expertenpanel „Fachkräftelage – heute & in der Zukunft“ gemeinsam mit dem IWAK sowie der Hessische Fachkräftepreis mit dem diesjährigen Schwerpunkt Frauenpotenziale. Ziel ist es zudem, die Erwerbsbeteiligung und die Nutzung vorhandener Inlandspotenziale weiter zu stärken.

Staatssekretärin Gebers gab anschließend einen Impuls zur Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie der Bundesregierung. Im anschließenden Austausch wurden aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Fachkräftesicherung diskutiert.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die Frage, wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung die Arbeitswelt und die Fachkräftesicherung verändern. Dr. Fischedick vom Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation gab hierzu wichtige Impulse. Im anschließenden Austausch wurden insbesondere die Chancen, Herausforderungen und Auswirkungen von KI auf Arbeitsprozesse und den Arbeitsmarkt diskutiert.

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Rückblick: Teilnahme an der zweiten Sitzung des Forums Nachhaltige Entwicklung (FNE) am 10. September 2026

Die 2. Sitzung des Forums Nachhaltige Entwicklung (FNE) unter dem Dach der Nachhaltigkeitsallianz Hessen fand am 10. September 2026 im Schloss Biebrich statt.

Im Rahmen der Sitzung wurden die Aktivitäten des vergangenen Jahres vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Thema „Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“. In diesem Zusammenhang fand unter anderem das Symposium „Jugend gestaltet nachhaltige Kommune in Hessen“ statt.

Ziel des Forums ist es, verschiedene Akteurinnen und Akteure im Bereich Nachhaltigkeit miteinander zu vernetzen, bestehende Angebote zu bündeln und deren Sichtbarkeit zu erhöhen. Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche aktuelle und drängende Themen der nachhaltigen Entwicklung aufgegriffen und benannt. Im nächsten Schritt sollen diese Themen gebündelt und hinsichtlich ihrer Bedeutung und Priorität strukturiert werden.

Für den LandesFrauenRat Hessen ist es dabei besonders wichtig, die Lebensrealitäten von Frauen und die geschlechtsspezifische Verteilung von Sorgearbeit mitzudenken. Nachhaltige Entwicklung betrifft auch die Gestaltung des Alltags und der kommunalen Infrastruktur. Dies zeigt sich beispielsweise beim Thema „Jugend und Sport, Bewegung und Gesundheit“. Fragen nach der Erreichbarkeit von Angeboten, der Mobilität von Jugendlichen, der Verfügbarkeit entsprechender Einrichtungen vor Ort sowie nach der sicheren Nutzung dieser Angebote sind dabei von besonderer Bedeutung. Insbesondere die Sicherheit junger Frauen auf ihren Wegen und in öffentlichen Einrichtungen sollte bei der Planung und Gestaltung nachhaltiger Kommunen berücksichtigt werden.

Auch beim diesjährigen Klimaempfang standen die Vernetzung und der Austausch der verschiedenen Akteurinnen und Akteure im Mittelpunkt.

Bild SI und UP

Rückblick: Parlamentarischer Abend am 31. August 2026

Am 31. August 2026 fand der diesjährige Parlamentarische Abend im Hessischen Landtag statt. Ein besonderer Abend im Zeichen des 80-jährigen Landesjubiläums: Beim Parlamentarischen Abend kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Ehrenamt zusammen, um gemeinsam auf die Geschichte Hessens zu blicken und über die Zukunft unseres Landes ins Gespräch zu kommen.
Auch der LFR Vorstand nutzte die Gelegenheit zum persönlichen Austausch - auch mit Ministerpräsident Boris Rhein.
Ein gelungener Abend mit vielen wertvollen Gesprächen und Begegnungen!

Bild SI BO u. MP

Rückblick: Besuch der Hessischen Staatssekretärin Katrin Hechler

Am 15. Juni 2026 begrüßten das Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e. V. und der LandesFrauenRat Hessen die Hessische Staatssekretärin Katrin Hechler in ihren Räumlichkeiten in Wiesbaden. Im Rahmen ihres Besuchs überreichte sie den Förderbescheid des Landes Hessen für das Jahr 2026 und bekräftigte damit die weitere Unterstützung der Arbeit des BüroF und des LFR Hessen.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch über die aktuelle Arbeit des BüroF und LFR Hessen sowie die Bedeutung der landesweiten Bildungs- und Vernetzungsangebote für Frauen in Hessen. Staatssekretärin Hechler informierte sich über die vielfältigen Seminare, Vorträge und Online-Angebote des Vereins und kam mit Vertreterinnen des Teams sowie des Vorstands ins Gespräch. Hier waren Sigrid Isser, Vorsitzende des LFR Hessen, und Rita Czymai, Programmausschussvorsitzende BüroF, vor Ort.

Besonders im Fokus standen die Rolle politischer Bildungsarbeit, die Stärkung von Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen, sowie die Bedeutung verlässlicher Strukturen für zivilgesellschaftliches Engagement. Dabei wurde deutlich, welchen wichtigen Beitrag das BüroF seit vielen Jahrzehnten für Gleichstellung, Teilhabe und gesellschaftlichen Dialog in Hessen leistet.

Wir danken Staatssekretärin Katrin Hechler herzlich für ihren Besuch, die wertschätzenden Worte und die Fortführung der Förderung. Die Unterstützung des Landes Hessen ist ein wichtiges Signal für die Bedeutung politischer Bildungsarbeit und die aktive Beteiligung von Frauen am öffentlichen Leben.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die gemeinsamen Impulse für ein starkes und vielfältiges Hessen.

 

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Rückblick: 63. Hessentag in Fulda vom 11. bis 21. Juni 2026

Unter dem Motto „FD – Foll hessisch“ wurde Fulda vom 11. bis 21. Juni 2026 zum Mittelpunkt Hessens. Mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher kamen zum 63. Hessentag und machten das größte Landesfest Deutschlands erneut zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und des gesellschaftlichen Engagements.

Wie in jedem Jahr waren das Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. (BüroF) und der LandesFrauenRat Hessen (LFR Hessen) mit einem gemeinsamen Informationsstand im Treffpunkt Hessen vertreten. An allen zehn Veranstaltungstagen informierte das Team des BüroF und Vertreterinnen der LFR Verbände über aktuelle Frauen- und gesellschaftspolitische Themen sowie über das vielfältiges Jahresprogramm BüroF.

Besonders erfreulich war der Besuch zahlreicher Abgeordneter des Hessischen Landtags sowie Ministerinnen und Minister der Hessischen Landesregierung. Die persönlichen Begegnungen ermöglichten interessante Gespräche, wertvolle Impulse und einen konstruktiven Austausch zu frauenpolitischen Fragestellungen. Über den Instagram-Kanal des BüroF / LFR wurden die Besucherinnen und Besucher regelmäßig über die aktuellen Standbesuche und Aktivitäten informiert.

Ein besonderer Programmpunkt war die gemeinsame Veranstaltung Frauen, Ehrenamt, Demokratie – ehrenamtliches Engagement von Frauen sichtbar machen von BüroF, Frauenbüro Fulda, LandesFrauenRat Hessen und LandFrauenverband Hessen e.V. am Samstag, den 13. Juni 2026, im HessenForum. In ihrer Keynote beleuchtete Referentin Constanze Bartiromo die zentrale Rolle von Frauen im Ehrenamt und deren Bedeutung für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Frauen engagieren sich in Hessen in hohem Maße in sozialen, kulturellen und bildungsbezogenen Bereichen. Dennoch sind sie in Führungs- und Entscheidungspositionen häufig unterrepräsentiert. Die Referentin zeigte auf, welche strukturellen Herausforderungen bestehen und welche Maßnahmen dazu beitragen können, weibliches Engagement sichtbarer zu machen und nachhaltig zu stärken. Im anschließenden Podiumsgespräch gaben die Veranstalterinnen Einblicke in ihre praktische Arbeit und ihre Erfahrungen im Ehrenamt. Ursula Pöhlig, Präsidentin des LandFrauenverbands Hessen e.V., Kerstin Matthes, Beisitzerin im LandesFrauenRat Hessen, sowie die Vorstandsfrauen des BüroF Julia Herz, MdL, und Stefanie Klee, MdL, Frauenbeauftrage Katharina Roßbach und Schwester Debora berichteten von ihrem persönlichen Engagement und diskutierten darüber, wie Frauen gezielt gefördert und für verantwortungsvolle Aufgaben gewonnen werden können. Die Veranstalterinnen waren sich einig: Ehrenamtliches Engagement von Frauen ist eine tragende Säule unserer Demokratie. Umso wichtiger ist es, bestehende Barrieren abzubauen, Frauen stärker in Entscheidungsprozesse einzubinden und ihre Leistungen sichtbar anzuerkennen. Nur so kann die Vielfalt weiblichen Engagements nachhaltig gestärkt und die demokratische Teilhabe weiter ausgebaut werden. Die Veranstaltung wurde von Carola Biaesch, Geschäftsführerin des Landfrauenverbandes Hessen moderiert.

Der Hessentag 2026 in Fulda bot erneut eine hervorragende Gelegenheit, frauenpolitische Themen einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen, Netzwerke zu stärken und den Dialog mit Politik, Verbänden und Bürgerinnen und Bürgern zu fördern. Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und freuen uns bereits auf den nächsten Hessentag.

 

   

Rückblick: Gespräch des LFR-Vorstandes mit dem Hessischen Justizminister Christian Heinz zum Thema „Fußfessel nach dem spanischen Modell“

Am 14. April 2026 führte der Vorstand des LandesFrauenRats Hessen (LFR Hessen) ein Gespräch mit dem Hessischen Justizminister Christian Heinz zur Anwendung und Weiterentwicklung der elektronischen Fußfessel im Kontext von Gewalt gegen Frauen.

Der Minister stellte die aktuellen Erkenntnisse zur Nutzung und Wirksamkeit der Fußfessel in Hessen seit ihrer Einführung vor einem Jahr dar. Zudem erläuterte er das Frauensicherheitspaket der Landesregierung aus dem Herbst 2024 sowie den Umsetzungsstand des Gewalthilfegesetzes. Das neue Gesetz zur Weiterentwicklung der Maßnahmen tritt zum 1. April 2027 in Kraft.

„Der Austausch mit dem LandesFrauenRat Hessen war sehr wertvoll. Ich bin sehr dankbar für die wichtigen Rückmeldungen im Hinblick auf die Frauensicherheit in unserem Land. Ein Thema, das uns alle angeht. Wir werden uns weiter energisch dafür einsetzen, dass Frauen in unserem Land vor häuslicher Gewalt besser geschützt werden.“ – betonte Hessens Justizminister Christian Heinz.

Hessen übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Das Land hat die Federführung beim Ausrollen des Konzepts übernommen und gestaltet maßgeblich die Übertragung auf die weiteren 15 Bundesländer.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand der Vergleich mit dem spanischen Modell, das auf einer systemischen Herangehensweise basiert: einer fundierten Risikoanalyse, der engen Vernetzung von Polizei, Justiz und weiteren Behörden sowie einer konsequent schnellen Intervention bei Gefährdungslagen. Deutlich wurde, dass die Wirksamkeit der Fußfessel maßgeblich von ihrer Einbettung in ein solches Gesamtsystem abhängt.

Darüber hinaus wurde intensiv über präventive Ansätze und Täterarbeit diskutiert. Einigkeit bestand insbesondere hinsichtlich der zentralen Bedeutung von Aufklärung sowie der gezielten Fort- und Weiterbildung von Polizei- und Justizpersonal, um Hochrisikofälle frühzeitig zu erkennen und wirksam zu intervenieren.

Der LFR Hessen betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, betroffenen Frauen einen möglichst einfachen Zugang zu Informationen zu ermöglichen, und regte die Erstellung einer niedrigschwelligen, verständlichen Informationsbroschüre an.

Abschließend wurde das Thema „digitale Gewalt“ adressiert, insbesondere die zunehmenden Risiken durch KI-generierte Bilder und Videos. Hervorgehoben wurde die Notwendigkeit einer klaren gesellschaftlichen Haltung sowie gezielter Sensibilisierungs- und Aufklärungskampagnen.

An dem Gespräch nahmen Ursula Pöhlig (stellvertretende Vorsitzende), Brigitte Ott (Beisitzerin), Andrea Gerlach (Beisitzerin) sowie Isriela Bushkola (Geschäftsführerin) teil.

Pressemitteilung zum Herunterladen.

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Rückblick: 2. Mitgliederversammlung LFR Hessen am 17. April 2026 im Hessischen Landtag

Die zweite Mitgliederversammlung des Jahres fand am 17. April 2026 im Hessischen Landtag statt. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Vernetzung der Mitgliedsverbände sowie deren Berichte über aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten. Darüber hinaus tauschten sich die anwesenden Delegierten über die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes in Hessen aus.

Abschließend wurde eine Änderung der Satzung LFR Hessen beschlossen, durch die der Vorstand künftig auf bis zu sieben Personen erweitert werden kann. Bei der kommenden Mitgliederversammlung im Herbst wird der neue Vorstand mit der entsprechenden Anzahl an Mitgliedern gewählt.

Rückblick: Mehr Raum für Vielfalt in der Kommunalpolitik – Impulse und Lösungsansätze im Fokus einer Fachveranstaltung

Frauen sind in der Kommunalpolitik weiterhin unterrepräsentiert, insbesondere dann, wenn sie unterschiedliche Lebensrealitäten und Perspektiven einbringen. Frauen mit Migrationsbiografie, junge Frauen, Frauen mit Sorgeverantwortung oder aus nicht-akademischen Milieus prägen zwar die gesellschaftliche Vielfalt vor Ort, sind jedoch in politischen Gremien bislang nicht angemessen vertreten.

Im Rahmen einer Online-Veranstaltung am 04. März 2026 widmete sich ein Fachvortrag genau dieser Thematik. Referentin Cécile Weidhofer, Director bei der EAF Berlin und Leiterin des Projekts „Frauen.Vielfalt.Politik“, beleuchtete zentrale Herausforderungen für die politische Teilhabe von Frauen und stellte praxisnahe Ansätze zur Förderung von Vielfalt in der Kommunalpolitik vor.

Im Mittelpunkt ihres Vortrags standen strukturelle Hürden, notwendige Rahmenbedingungen sowie bewährte Praxisbeispiele aus der kommunalen Ebene. Dabei wurde deutlich, dass eine stärkere Repräsentation von Frauen eine gezielte Öffnung politischer Strukturen und neue Zugänge zur politischen Beteiligung erfordert.

Die Veranstaltung bot zudem Raum für Austausch, Fragen und gemeinsame Diskussionen. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um Erfahrungen zu teilen und Impulse für eine vielfältigere und inklusivere Kommunalpolitik zu entwickeln.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V., dem LandesFrauenRat Hessen sowie dem Referat Kommunale Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Wiesbaden.

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