Der Equal Pay Day ist der Tag für die gleiche Bezahlung und entstand ursprünglich in den USA, wo er vom amerikanischen Business and Professional Women -Verband 1988 ins Leben gerufen wurde. Auch in Deutschland wurde der Gedanke von den Business and Professional Women aufgenommen und etabliert. Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke und ist 2017 am 18. März 2017.

Der Gender Pay Gap (GPG) beschreibt die geschlechtsspezifische Lohnlücke: den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2016 16,26 Euro, während Männer auf 20,71 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent.

Zum Equal Pay Day am 18. März 2017 finden in Hessen und deutschlandweit zahlreiche Veranstaltungen statt.

So machten am Mittwoch, 15. März 2017 das Kommunale Frauenreferat der Landeshauptstadt Wiesbaden gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland und dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. an einem Stand am Rande des Wochenmarkets auf den Equal Pay Day und den Gender Pay Gap aufmerksam.

 

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Von links nach rechts: Saskia Veit-Prang (Kommunale Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Wiesbaden), Carolin Rauscher (Geschäftsführerin BüroF), Claudia Ravensburg, MdL (Vorsitzende BüroF), Laura Schöffler (Bildungsreferentin BüroF) udn Heike Sommerauer-Dörzapf (Leitung, Sozialverband Landesverband Hessen)

Im Folgenden können Sie die Pressemitteilungen zum Equal Pay Day nachlesen:

Staatsminister Stefan Grüttner, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Claudia Ravensburg, MdL, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag

Sigrid Erfurth, MdL, frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen im Hessischen Landtag und Bettina Hoffmann, frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand von Bündnis 90/ Die Grünen

Lisa Gnadl, MdL, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag

Marjana Schott, MdL, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die LINKE im Hessischen Landtag

 

Der 14. Februar ist ein weltweiter Aktionstag gegen Gewalt an Frauen. One Billion Rising findet weltweit statt und ist ein öffentlicher Protest, der sich für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen richtet und für Gleichberechtigung und Solidarität eintritt.

In Wiesbaden fand in diesem Jahr One Billion Rising auf dem Schlossplatz zwischen Rathaus und Hessischem Landtag statt.

In Ihrer Begrüßung und Rede forderte die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende vom Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. Claudia Ravensburg ein Ende der Gewalt und machte deutlich, dass "Gewalt gegen Frauen und Mädchen eine extreme Menschenrechtsverletzung ist, die weitreichende Konsequenzen hat und alle trifft".

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Schirmherr der diesjährigen Veranstaltung in der Landeshauptstadt Wiesbaden war der Hessische Minister für Soziales und Integration Stefan Grüttner. In seiner Eröffnungsrede betonte er, dass das Thema Gewalt gegen Frauen beide - Männer und Frauen - angehe und gemeinsam etwas bewegt werden müsse und zeigte auf, was das Land Hessen und die Hessische Landesregierung für Schutz, Prävention und Hilfe für Betroffene in den letzten Jahren unternommen hatte.

Die Pressemitteilung vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zur Veranstaltung können Sie hier nachlesen.

Auch der Schirmherr des vergangenen Jahres, Oberbürgermeister Sven Gerich, zeigte erneut die Wichtigkeit des Themas in seiner Rede auf. Besonders lobend hob er hervor, dass nach 200 Teilnehmenden im letzten Jahr in diesem Jahr fast 300 Menschen vor Ort waren, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzten.

Besonders freute es alle Anwesenden und Aktive, dass zahlreiche Abgeordnete aus dem Hessischen Landtag der Einaldung gefolgt waren und vor Ort Seite an Seite für ein Ende der Gewalt einstanden - und das Fraktionsübergreifend.

Im Vorfeld zur Aktion wurden in den Wiesbadener Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen Forderungen und Wünsche von Betroffenen gesammelt, die dem Oberbürgermeister und dem Staatsminister überreicht wurden. Die Übergabe wurde von Dr. Christine Raupp, Geschäftsführerin von Wildwasser e.V. moderiert, die stellvertretend einige der Wünsche vor Ort vorlas. Um den Forderungen symbolisch Auftrieb zu verleihen, wurden 100 rote Luftballons steigen gelassen. Eine gelungene Aktion, wie zahlreiche Aktive vor Ort betonten.

Besonders war 2017 auch, dass die Veranstaltung von der Band 3saitig (hier der Link zur Webseite der Band) live begleitet wurde, was nicht nur die Anwesenden, sondern auch zahlreiche Passanten und Passantinnen ansprach.

Mascha Holly, Mitarbeiterin bei Frauen helfen Frauen e.V. und seit vielen Jahren Initiatorin und Vortänzerin der Tanzdemonstration, machte in ihrer Rede auf die Situation von betroffenen Wiesbadener Frauen aufmerksam.

Das letzte Wort, bevor zum Schluss nochmals getanzt wurde, hatte eine Betroffene, deren Rede zum Schutz für die Betroffene von Anika Nagel, Mitarbeiterin von Wildwasser Wiesbaden e.V. vorgetragen wurde.

 

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One Billion Rising 2017 wurde von einem Organisationsteam unter Leitung von Saskia Veit-Prang, Kommunale Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Wiesbaden, und Carolin Rauscher, Geschäftsführerin vom Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit, initiiert und realisiert.

 

 

Am 20. Januar 2017 fand das bundesweite Geschäftsführerinnentreffen in Hamburg statt - sich austauschen, vernetzen und gemeinsam Themen voranbringen war u.a. ein Ziel des Treffens.
Auf der Tagesordnung fanden sich u.a. Themen wie die 2017 anstehende Bundestagswahl aus Frauensicht oder die Jahresthemen der LFR´s wieder. Es wurde ein gemeinsamer Wahlaufruf zur Bundestagswahl beschlossen sowie sich über die Strukturen und die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit und Nutzung von social media ausgetauscht.

Der nächste bundesweite Austausch findet im Vorfeld der Konferenz der Landesfrauenräte im Juni 2017 in Dresden statt.

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