Am Montag, 20. Juni 2016 fand die Fachveranstaltung der Reihe "Risiko Altersarmut - Frauen im Fokus“ mit dem Titel „Teilzeiterwerbstätigkeit, Minijobs und Co.“ im Wiesbadener Rathaus statt.

Veranstalterinnen waren das Kommunale Frauenreferat, das Amt für Soziale Arbeit, das Evangelische Dekanat Wiesbaden (Sozialpfarramt) und das BüroF.

Die Fachveranstaltung nahm die Auswirkungen der Beschäftigungsmodelle Teilzeit und Minijobs auf die Alterssicherung in den Blick und beleuchtet, welche gesellschafts-, arbeits-, steuer- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen dafür verantwortlich sind und welche Folgen sich für Frauen und Geschlechterverhältnisse mittel- und langfristig ergeben. Über 70 Teilnehmende an dieser Veranstaltung machte deutlich, wie bedeutsam das Thema derzeit ist.

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In Ihrem Inputreferat machte Professorin Dr. Clarissa Rudolph - Professorin für Politikwissenschaft und Soziologie - den Kontext von geschlechterpolitischen Leitbilder und Lebensverlaufsanalyse deutlich. Sie zeigte die Rahmenbedingungen und die geschlechterpolitische Bedeutung von Mini-Jobs, Teilzeitarbeit und Midijobs auf. Abschließend betrachtete sie die Bedeutung dieser Beschäftigungsformen als "Mosaikstücke" für Altersarmut von Frauen.

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Im Anschluss und nach der Aussprache stellte Dr. Rabea Krätschmer-Hahn vom Amt für Soziale Arbeit / Sozialplanung die Zahlen zur Wiesbadener Situation vor.

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In Rahmen von zwei anschließenden Foren hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich vertiefend mit der Perspektive der Rentenberatung sowie mit der gewerkschaftlichen Sicht auseinanderzusetzen.

Herr Sascha Schmidt, Kreisverbandsvorsitzender DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus stellte die aktuellen deutschlandweiten und Wiesbadener Zahlen zu Minijobs- und Teilzeit vor. Im weiteren Verlauf wurde insbesondere das Thema Minijobs betrachtet - und bestehende "Mythen" und Möglichkeiten, die ein Minijob Frauen bringen soll der Realität und den Auswirkungen gegenübergestellt. Abschließend stellte Herr Schmidt das Reformkonzept des DGB Hessen-Thüringen zur Reform von Minijobs vor. Im Workshop konnten in der anschließenden Diskussion die Teilnehmenden Ihre Erfahrungen aus Multiplikatoren_innen-Sicht erläutern.

Frau Martina Bandlow von der Deutschen Rentenversicherung Hessen zeigte im zweiten Workshop die Auswirkungen von Teilzeit und Minijobs auf die Alterssicherung auf.

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In einem abschließenden Input beleuchtet Stephan C. Koch, Unternehmensberater und Auditor „audit familieundberuf“, den Blick der Unternehmen auf Teilzeiterwerbstätigkeit, Minijobs und Co.

Eine Zusammenfassung dieser Veranstaltungen mit Diskussionsbeiträgen, Hintergründen und genauen Zahlen, Daten und Informationen folgen bis September 2016.

Bisher fanden zur Themenreihe "Risiko Altersarmut - Frauen im Fokus" drei Veranstaltungen statt. Die bisher erschienen Publikationen und Informationen zum Thema können Sie auf folgender Webseite finden:

Publikationen zum Thema Risiko Altersarmut - Frauen im Fokus finden Sie hier.

Hinweis:

Save the date!

Am 12.12.16 findet die Abschlussveranstaltung der Reihe „Risiko Altersarmut – Frauen im Fokus“, die das Thema „Familienmodelle“ in den Mittelpunkt stellt,
mit der Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Prof. Jutta Allmendinger statt.

Im Anschluss an das Gespräch mit dem Hessischen Ministerpräsidenten und dem Hessischen Staatsekretär Dr. Wolfgang Dippel fand die dritte Mitgliederversammlung vom Landesfrauenrat Hessen von 16.00 - 17.30 Uhr in der Staatskanzlei Wiesbaden statt.

Herr Staatssekretär Dr. Dippel nahm sich im Anschluss an das Gespräch mit dem Hessischen Ministerpräsidenten viel Zeit für die Fragen und Anregungen der anwesenden Delegierten, insbesondere zum Thema Integration von geflüchteten Frauen in Hessen.

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Am Dienstag, 14. Juni 2016 fand von 14.00 - 16.00 Uhr das jährliche Treffen und Gespräch der Mitglieder des Landesfrauenrates (LFR) Hessen mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dem Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel in der hessichen Staatskanzlei statt.
Dieses Treffen, zu dem jährlich der hessische Ministerpräsident einlädt, bietet den Verbänden die Möglichkeit des Informationsaustausches.
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Die Vertreterinnen der 46 Mitgliedsverbände des LFR hatten die Möglichkeit, zahlreiche Themen vor Ort anzusprechen.
Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Reform des Sexualstrafrechts und der Integration der geflüchteten Frauen und Mädchen in Hessen.

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Bild: Staatskanzlei

Sigrid Isser, Vorsitzende des Landesfrauenrat Hessen und Vorsitzende der Frauen Union Offenbach, hat am Montag, 06. Juni 2016 das 50-jährige Bestehen der Frauen Union Offenbach im Rahmen eines Festaktes in Offenbach gefeiert. Die Festrede hielt Stefan Grüttner, Staatsminister und Kreisvorsitzender der CDU Offenbach. Grußworte wurden von Petra Müller-Klepper, MdL und Landesvorsitzende Frauen Union sowie Ellen Glaesner, stellv. Landesvorsitzende und Vorsitzende der Senioren Union Offenbach, Marc-Oliver Junker, Vorsitzender Junge Union Offenbach dem Ehrenbürger Offenbachs, Hermann Schopp und Neele Schauer, Vorsitzende Schüler Union gesprochen.

Seit 21 Jahren leitet Sigrid Isser die Frauen Union Offenbach mit großem Erfolg, wie alle Redner_innen an diesem Abend mehrfach betonten und würdigten.

Von Seiten des Landesfrauenrates Hessen nahmen die Beisitzerin im LFR-Vorstand Brigitte Ott und die Geschäftsführerin Carolin Rauscher teil.

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung in der Offenbach-Post vom 08.06.2016 können Sie hier nachlesen.

Am 25. Mai 2016 fand in Herborn während des Hessentages die Veranstaltung "Check-Up: Gleichberechtigung: Was geht mich das an?" statt, die das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises gemeinsam mit dem BüroF und dem LFR initiierte. Es nahmen insgesamt 40 Personen teil.Zu Beginn der Veranstaltung waren der Bürgermeister der Stadt Herborn Hans Benner und das Hessentagspaar Janina Till & Cetin Celik vor Ort.

Auf dem Podium nahmen 6 Frauen aus 5 Jahrzehnten teil, die zum Thema Gleichberechtigung u.a. folgende Fragen diskutierten:
Sind wir nicht längst gleichberechtigt? Braucht es noch Frauenförderung? Was macht eine gleichberechtigte Gesellschaft aus und wofür setzen sich heute politisch verantwortliche Personen ein?

Die Podiumsteilnehmerinnen diskutierten lebendig und kurzweilig, welche Hürden zu überwinden waren oder noch sind und was nötig ist, damit Frauen und Männer ihr Leben auf Augenhöhe leben können?

Auf dem Podium nahmen folgende Frauen teil:

Mechthild Dyckmans, ehemalige MdB, Juristin, Richterin, Vorstand Liberale Frauen in Hessen, Kassel
Ann-Christine Herbold, Studentin, Frauenpolitische Sprecherin der Grünen Jugend Hessen, Werra-Meißner-Kreis
Linda Kagerbauer, Diplom-Sozialpädagogin, Feministin, politische Bildnerin, Aktivistin, Autorin und Referentin für Mädchenpolitik und Kultur im Frauenreferat der Stadt Frankfurt
Anna Maria Schölch, Unternehmerin, Vorstandsmitglied Frauen Union Hessen, Kassel-Land
Viktoria Spiegelberg-Kamens, Unternehmensberaterin, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, Limburg
Ute Wiegand-Fleischhacker, Beamtin, stellv. Kreisvorsitzende der Europa-Union Groß-Gerau, Ehrenvorsitzende dbb Frauen Hessen, Groß-Gerau

Durch die Veranstaltung führte Susanne Lucia Parthen, Moderatorin & Rednerin, Beraterin & Coach aus Marburg.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von Dominique Macri, Poetry Slamerin aus Marburg, die das Thema Gleichberechtigung bei ihren Auftritten aufgriff und kreativ in ihre Gigs einarbeitete.

 

Hessentag Herborn Logo 2016

Vom 20. bis 29. Mai 2016 fand der Hessentag 2016 in Herborn statt. Die Verbände des Landesfrauenrates (LFR) Hessen nutzten die Möglichkeit, sich am gemeinsamen Stand vom Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. (BüroF) zu präsentieren und interessierte Frauen und Verbände anzusprechen, mit Abgeordneten aus Hessen ins Gespräch zu kommen und die Möglichkeiten der Vernetzung zu nutzen.

Am 21.05.2016 besuchte der hessische Ministerpräsident bei seinem Rundgang durch die Landesausstellung den gemeinsamen Stand vom BüroF und LFR. Auch der hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, besuchte bei seinem Rundgang den gemeinsamen Stand vom LFR und BüroF.

Ebenso war der hessische Finanzminister Thomas Schäfer sowie der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein vor Ort, um mit den Verbandsfrauen vor Ort und der Vorsitzenden, Sigrid Isser, ins Gespräch zu kommen.

Zahlreiche Landtags- und Bundestagsabgeordnete sowie Mitgliedsfrauen aus den LFR-Verbänden besuchten uns beim Stand während des Hessentages, um über aktuelle Entwicklungen und die aktuellen Themen des LFR Hessen zu sprechen.

 

Am gemeinsamen Stand vom BüroF und LFR präsentierten sich die folgenden Verbänden:

- DBH- Netzwerk Haushalt

- Frauenunion der CDU Hessen

- Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises

- Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV)

- Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF Hessen Süd)

- Landfrauenverband Hessen

- Deutscher Frauenring

- profamilia, Beratungsstelle Gießen

- Bund der Vertriebenen

 Am Dienstag, 24. Mai 2016 fand ein gemeinsames Interview beim Hessentagsradio mit Frau Sigrid Isser, Vorsitzende des LFR Hessen und den Vorstandsfrauen vom Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. statt.

 

 

 

Das Jahresthema 2016 des LFR Hessen lautet "Frauen in den Medien". In der Vergangenheit wurden mehrere Beschwerden vom LFR Hessen wegen sexistischer Werbung verfasst und an die entsprechenden Stellen versendet. So z. B. wurde ein Beschwerdebrief an Radio Bob und den Deutschen Werberat verfasst, aus dem hervorging, dass das aktuelle Werbeplakat von Radio BOB, das unter dem Motto „Ohne Rock geht gar nicht“
auf großes Unverständnis in den Reihen des LFR Hessen gestoßen ist und in dem die einseitige sexistische Darstellung des weiblichen Geschlechts zu Werbezweckenoffenbar ist und als nicht akzeptabel kritisiert wurde.

Da es leider nach wie vor immer wieder zu sexistischer Werbung und Sexismus in Medien kommt, entwickelte der LFR Hessen eine Karte gegen sexistische Werbung und Sexismus in den Medien, die allen Interessierten aufzeigt, an welche Stellen sie sich in solchen Fällen wenden und beschweren können. Die Karte war ursprünglich ein Projekt des Bayerischen Landesfrauenrates und wurde mittlerweile von mehreren Landesfrauenräten deutschlandweit übernommen.
Diese Aktion zeigt, wie wichtig die Vernetzung der Landesfrauenräte bundesweit ist.

Zum Hessentag in Herborn entwickelte der LFR Hessen diese Karte für hessische Bürgerinnen und Bürger sowie interessierte Institutionen, die sich beschweren und ein Zeichen gegen sexistische Werbung und Sexismus in den Medien setzen möchten. In Herborn vor Ort wurden zum Thema zahlreiche Gespräche geführt.

Die Karte können Sie hier als PDF öffnen.

Bei Fragen steht der LFR Hessen natürlich gerne zur Verfügung.

Am Montag, 25. April 2016 fand von 17.30 - 20.00 Uhr die zweite Mitgliederversammlung vom Landesfrauenrat (LFR) Hessen im Hesssichen Rundfunk (HR) in Frankfurt statt.

Als Referentinnen zur Mitgliederversammlung konnten folgende HR-Mitarbeiterinnen gewonnen werden:

Thema:
Vereinbarkeit Beruf/ Familie, Frauenanteil, Mentoring und Führungspositionen von Frauen beim Hessischen Rundfunk

Referentinnen:
Sinaida Thiel, Gleichstellungsbeauftragte beim HR
Gabriele Holzner, Fernsehdirektorin beim HR
Annette Bittmann, Leiterin IT, Infrastruktur und Studiosysteme

Nach den Vorträgen fand eine intensive Aussprache statt.

Themen der Mitgliederversammlung am 25.04.2016 waren u.a. die Anträge zur Konferenz der Landesfrauenräte in Bremen 2016 sowie die Karte gegen sexistische Werbung, die der Landesfrauenrat Hessen beim diesjährigen Hessentag verteilen wird, um Interessierte zu diskriminierender und sexistischer Werbung zu sensibilisieren und auf Beschwerdestellen zu verweisen.

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Von links nach rechts: Gabriele Holzner, Annette Bittmann, Sinaida Thiel, Sigrid Isser, Ulla Peppler und Brigitte Ott

 

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