Seit 1983 wird von der Hessischen Landesregierung der Elisabeth-Selbert-Preis in Anerkennung hervorragender Leistungen für die Verankerung und Weiterentwicklung von Chancengleichheit und Gleichberechtigung von Frauen und Männern vergeben.
Der Preis trägt den Namen der hessischen Juristin und Politikerin Dr. Elisabeth Selbert (1896- 1986) aus Kassel. Sie erwirkte 1949 die Aufnahme des Grundsatzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das deutsche Grundgesetz und wird als eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“ bezeichnet.

Im Andenken an diese historische Leistung werden Frauen und Männer ausgezeichnet, die sich mutig, kreativ und gestalterisch mit einem besonderen Engagement oder durch berufliche Kompetenz herausragend für Chancengleichheit und Gleichberechtigung in unserer Demokratie eingesetzt haben.

In diesem Jahr wurden Uschi Madeisky, Ulla Ziemann, Erica von Moellner und Juliane Thevissen mit dem Elisabeth-Selbert-Preis ausgezeichnet.

Die Presseinformation vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration finden Sie hier.